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Lost Places München: 6 verlassene Orte (2026)

Lost Places München: 6 verlassene Orte (2026)

Lost Places in München sind selten, und genau das macht sie so reizvoll. Keine andere deutsche Großstadt baut so schnell um wie die bayerische Landeshauptstadt, in der jeder Quadratmeter Bauland ein Vermögen wert ist. Wer hier verlassene Orte sucht, muss genau hinschauen und meist hinaus in den Großraum München fahren, in die Wälder und Vororte, wo der Verfall noch nicht eingeholt wurde. Zwischen dem Geisterbahnhof im Olympiapark, den über hundert Munitionsbunkern der MUNA Hohenbrunn und den gesprengten Sprengstoffbunkern im Wald von Geretsried liegt ein urbexgerechtes München, das die Reiseführer übergehen. Unsere Karte verzeichnet tausende geolokalisierte Spots in München und ganz Bayern.

Für diesen Guide haben wir 6 Orte ausgewählt, die wirklich verlassen und 2026 noch begehbar sind, jeden einzeln geprüft: einen stillgelegten Olympia-Bahnhof, ein Munitionsdepot im Wald, ein zerfallenes Naturbad, einen überwucherten Bahnhof am Stadtrand und zwei getrennte Sprengstoffwerke aus dem Zweiten Weltkrieg im selben Forst. Kein abgerissenes Wahrzeichen, das als lebendiger Spot ausgegeben wird, kein restauriertes Museum, das sich als Ruine verkleidet. Unter jedem Eintrag legt ein Knopf "Zur Karte hinzufügen" die GPS-Koordinaten gratis in dein persönliches Konto, ohne Kreditkarte.

Die Suchbegriffe Lost Places München, verlassene Orte München, Urbex München und verlassene Orte Bayern führen alle zur selben Wahrheit: München selbst hat wenig zu bieten, der Großraum dafür umso mehr Militär-, Industrie- und Bahngeschichte, die der Krieg, der Strukturwandel und veränderte Nutzungen liegen ließen. Dieser Guide gibt zu jedem Ort die datierte Geschichte, den rechtlichen Status und die echten Gefahren, bevor er dir die Koordinaten übergibt. Wer den Münchner Bestand mit dem Rest des Landes vergleichen will, findet bei uns den großen Pfeiler zu den Lost Places in Deutschland, einen pro Bundesland.

Lost Places München gratis: warum Urbex Maps den Unterschied macht

Vor den Spots ein Wort dazu, was diesen Guide unterscheidet. Die meisten Seiten über Lost Places in München schreiben "gratis" in den Titel und schicken dich dann in eine geschlossene Facebook-Gruppe, ein Forum oder hinter eine Bezahlschranke. Hier ist das Versprechen konkret: unter jedem Ort legt ein Knopf "Zur Karte hinzufügen" die GPS-Koordinaten in dein persönliches Konto, ohne Abo und ohne Kreditkarte.

Hinter der Karte steht eine Community von mehr als 40.000 Explorern, aktiv seit 2021. Jede Koordinate wird mindestens zweimal geprüft, vom Beitragenden, der sie einreicht, und von einem regionalen Moderator, der bestätigt, dass der Spot noch existiert und nicht zugemauert oder abgerissen wurde. Die Orte in diesem Artikel sind Teil dieses Katalogs, der Rest der tausenden bayerischen und deutschen Spots wird über Packs freigeschaltet, die die Moderation und die Prüfung vor Ort finanzieren.

Eine Erinnerung, bevor du losziehst: Urban Exploration ist nicht per se verboten, aber das Betreten fremden Privatgrunds ohne Erlaubnis erfüllt den Tatbestand des Hausfriedensbruchs nach Paragraf 123 StGB, strafbar mit Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft, und beschädigst du etwas, kommt Paragraf 303 dazu. Wir dokumentieren diese Orte wegen ihrer Geschichte, wir rufen niemals zum Einbruch auf. Helm, Stirnlampe, festes Schuhwerk und Vorsicht auf den Böden: mehrere der folgenden Spots bergen echte Einsturz- und Asbestgefahr, das Munitionsdepot Hohenbrunn zudem Kampfmittelreste, und die Geretsrieder Bunker liegen in einem gesperrten Gefahrenbereich.


1. Geisterbahnhof Olympiastadion - der stillgelegte Olympia-Bahnhof (München)

Verlassene überwucherte Gleise des Geisterbahnhofs München Olympiastadion im Olympiapark
Robot8A / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Mitten im Olympiapark, gleich neben der A9 und dem Olympischen Dorf, liegt der Bahnhof München Olympiastadion, weithin bekannt als der Geisterbahnhof und der bekannteste echte Lost Place innerhalb der Stadtgrenze. Eigens für die Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut, sollte er mit zwei rund 400 Meter langen Mittelbahnsteigen und vier Gleisen die Zuschauerströme zum Olympiastadion bewältigen.

Nach den Spielen lief der reguläre Verkehr nur sporadisch, bei Großveranstaltungen, bis der Bahnhof 1988 endgültig geschlossen wurde. Seither verfällt die Anlage und ist zu einem Sekundärbiotop verwachsen. Sie steht unter Denkmalschutz als Teil des Olympiapark-Ensembles und kann deshalb nicht einfach abgerissen werden. Die Stadt München kaufte das rund 6,7 Hektar große Gelände 2011 von der Bahn, Pläne für eine Kultur- oder Parknutzung stecken wegen belasteter Böden bis heute in der Vorplanung. Stand 2026 liegt der Bahnhof weiterhin verlassen.

Das Gelände ist Privatgrund der Stadt und offiziell gesperrt, das Betreten der Gleise ist nicht erlaubt und wegen der einst stromführenden Oberleitung historisch belastet, hier kam 1988 ein Kind durch einen Stromschlag ums Leben. Echte Risiken: zugewachsene Bahnsteigkanten, Schutt und ungesicherte Absätze. Der Geisterbahnhof bleibt der ikonischste Lost Place mitten in München, gut von den Brücken und Wegen des Olympiaparks aus zu betrachten.

Geisterbahnhof Olympiastadion, München
Geisterbahnhof Olympiastadion, München

48.179000, 11.539075


2. MUNA Hohenbrunn - das Munitionsdepot im Wald (Hohenbrunn)

Mit Gras und Bäumen überwachsener Munitionsbunker der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt Hohenbrunn im Wald südöstlich von München
Bunkermona / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Rund 20 Kilometer südöstlich von München, im Wald zwischen Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn in Bayern, liegt die Heeresmunitionsanstalt Hohenbrunn, kurz MUNA. Auf rund 180 Hektar ließ das NS-Regime ab 1938 ein gewaltiges Munitionswerk mit etwa 110 bis 120 Bunkern, Produktionshallen, Verwaltungsbauten und einem eigenen Gleisanschluss errichten. In der Spitze arbeiteten hier gegen Kriegsende bis zu 4.000 Menschen, darunter 700 bis 800 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.

Nach 1945 nutzte zunächst die US-Armee das Gelände, 1958 übernahm die Bundeswehr, die das Munitionsdepot 2007 aufgab. 2009 verkaufte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben den heute weitgehend bewaldeten Grund an die beiden Gemeinden. Die Bunker stehen noch immer und liegen verlassen im Forst, die Gemeinde plant, einen Teil zu versiegeln und Wald aufzuforsten, abgerissen ist bislang nichts. Es ist eines der größten zusammenhängenden Lost-Place-Areale im Großraum München.

Das Areal ist Privatgrund der Gemeinde, eingezäunt und mit Wildkameras am Haupteingang gesichert, das Betreten außerhalb der offiziellen Führungen ist verboten. Die Gemeinde Hohenbrunn bietet stattdessen einen Tag der offenen MUNA mit geführten Touren an, der sichere Weg, die Bunker zu sehen. Echte Gefahren: mögliche Kampfmittelreste, einsturzgefährdete Decken und tiefe, ungesicherte Zugänge. Die MUNA ist das eindrucksvollste militärische Erbe vor den Toren der Stadt.


3. Familienbad Floriansmühle - das zerfallene Naturbad (München-Freimann)

Verfallener hölzerner Kassenkiosk und Eingangsbereich des verlassenen Familienbads Floriansmühle in München-Freimann, überwuchert und mit Graffiti
Keuk / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Im Norden der Stadt, in München-Freimann an der Floriansmühlstraße, liegt das Familienbad Floriansmühle, ein altes Naturbad, das aus dem Garchinger Mühlbach gespeist wurde. 1932 vom früheren Olympiaschwimmer Karl Kaltenbach eröffnet, hatte es ein gemauertes Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken, Umkleiden und einen markanten hölzernen Kassenkiosk.

Ende der 1980er Jahre wurde der Badebetrieb eingestellt, 1991 ging das Grundstück an eine Bank, ein Käufer fand sich lange nicht. Seither liegt das Bad als überwachsene Ruine am Kanal, Becken, Umkleiden und Duschen zerfallen unter Birken und Brennnesseln. Der heutige Eigentümer, ein großer Münchner Bauträger, hat eine Wohnbebauung mit mehreren hundert Einheiten in Planung. Nach jüngsten Berichten von 2026 stehen die Beckenanlagen noch, das Lost-Place-Fenster aber dürfte sich bald schließen.

Das Gelände ist Privatgrund, eingezäunt und gesperrt, mit umstürzgefährdeten Bauten, scharfkantigem Beton und tiefem, leerem Becken. Es ist von außen entlang des Bachs gut einzusehen und zu fotografieren. Das Familienbad Floriansmühle ist der wehmütigste Spot dieser Liste, ein Stück Münchner Sommergeschichte, das langsam im Grün verschwindet.

Familienbad Floriansmühle, München
Familienbad Floriansmühle, München

48.192061, 11.624341


4. Verlassener Bahnhof Karlsfeld - der überwucherte Bahnsteig (Karlsfeld)

Überwachsener alter Bahnsteig und verrostete Gleise des verlassenen Bahnhofs Karlsfeld bei München, von Moos und Birken überwuchert
Lostplace Map

Am nordwestlichen Stadtrand, in Karlsfeld Richtung Dachau, liegt direkt neben der aktiven S-Bahn-Station ein alter, von Bäumen verdeckter verlassener Bahnhof. Hinter einer Lärmschutzwand verbergen sich mehrere hundert Meter alte Gleise, Weichen und ein überwachsener Bahnsteig, getrennt vom modernen, genutzten Haltepunkt der Linie S2.

Der frühere Personenbahnsteig wurde aufgegeben und ist heute, wie man auf dem Satellitenbild erkennt, zwischen Feld und Wohnsiedlung dicht zugewachsen. Anders als bei den großen Industrieruinen gibt es hier kein Gebäude, das abgerissen werden könnte, der Spot bleibt deshalb über die Jahre stabil und war zuletzt 2024 als begehbar und intakt dokumentiert. Ein kleiner, ruhiger Bahnrelikt-Spot für alle, die das Verwachsene mögen.

Auch hier gilt: das Gelände ist Bahngrund, das Betreten von Gleisanlagen ist nach dem Eisenbahnrecht verboten und gefährlich. Vom Fußweg und der nahen Bushaltestelle aus lässt sich der überwucherte Bahnsteig gut erkennen. Der verlassene Bahnhof Karlsfeld ist der zugänglichste und harmloseste Eintrag dieser Liste, ideal für einen ersten Streifzug im Großraum München. Mehr Spots findest du auf unserer Bayern-Urbex-Karte.

Verlassener Bahnhof Karlsfeld
Verlassener Bahnhof Karlsfeld

48.220026, 11.472547


5. DSC-Bunkerfeld Geretsried - die Sprengstoffbunker im Wald (Geretsried)

Gesprengter Sprengstoffbunker der Deutschen Sprengchemie im Wald bei Geretsried mit aufgerissenem Beton und freiliegendem Bewehrungsstahl
Edelmauswaldgeist / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Rund 35 Kilometer südlich von München, im Wolfratshauser Forst bei Geretsried im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, liegen die gesprengten Bunker der Deutschen Sprengchemie (DSC). Ab 1937 entstand hier unter dem Tarnnamen "Tal" eines der größten Sprengstoffwerke Bayerns, mit hunderten unter Waldtarnung verborgenen Produktions- und Lagerbunkern, zwei Kraftwerken und einem Gleisanschluss. Bis Kriegsende mussten auch hier zahlreiche Zwangsarbeiter schuften.

Am 9. April 1945 bombardierte die US Air Force die Werke, im Dezember 1945 wurde ein Großteil der Bunker gesprengt. Was bleibt, sind gesprengte Bunkerruinen, das zerstörte Pumpen- und Filterhaus des Kraftwerks und unterirdische Gänge, verstreut im Forst und unter den Straßen von Geretsried Süd. Sie liegen bis heute im Wald und sind, anders als die meisten Münchner Lost Places, dauerhaft erhalten, weil niemand sie wegräumt.

Teile des Areals sind gesperrter Gefahrenbereich mit offenen Schächten und Gruben, die unterirdischen Stollen sind aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die VHS Geretsried bietet mehrmals im Jahr geführte Bunker-Touren an, der einzig sichere Weg in die Anlage, festes Schuhwerk vorausgesetzt. Das DSC-Bunkerfeld ist ein dunkles Kapitel Münchner Umlandgeschichte, mitten im Wald greifbar.

DSC-Bunkerfeld Geretsried
DSC-Bunkerfeld Geretsried

47.866544, 11.502828


6. DAG-Bunkerfeld Geretsried - die zweite Sprengstofffabrik (Geretsried-Gartenberg)

Gesprengte Bunkerruine der Dynamit AG im Wald bei Geretsried-Gartenberg, dunkle Öffnung im aufgebrochenen Beton zwischen Bäumen
Edelmauswaldgeist / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Im selben Forst, aber als getrenntes Werk, errichtete die Dynamit Aktien-Gesellschaft (DAG) ab 1937 die zweite große Munitionsfabrik von Geretsried, im Bereich der heutigen Ortsteile Gartenberg und Stein. Beide Werke, DSC und DAG, machten aus dem stillen Wald südlich von München eines der dichtesten Rüstungsareale Süddeutschlands, im Volksmund "die Schokoladenfabrik" genannt, weil die getarnten Bunker von oben wie Pralinen im Wald lagen.

Auch das DAG-Werk wurde am 9. April 1945 bombardiert und nach Kriegsende teilweise gesprengt. Bis heute sind, wie es die Ortsgeschichte festhält, Reste von Lagerbunkern, Verwaltungsbauten und anderen Anlagen über das ganze Gemeindegebiet verstreut, am Waldrand neben dem heutigen Industriegebiet. Die Stadt Geretsried selbst entstand erst nach 1945 aus dieser Rüstungsruine, das macht das DAG-Areal zum historischen Gegenstück zum DSC-Bunkerfeld nebenan.

Wie beim DSC-Feld gilt: offene Bunkerreste und Gruben bilden einen gesperrten Gefahrenbereich, das eigenmächtige Betreten ist verboten und riskant, der sichere Weg führt über die geführten Touren. Wer beide Bunkerfelder verbindet, versteht das ganze Ausmaß der Geretsrieder Geschichte. Für die komplette Übersicht lohnt unsere Bayern-Urbex-Karte mit tausenden Spots.

DAG-Bunkerfeld Geretsried
DAG-Bunkerfeld Geretsried

47.868933, 11.481046


Was nicht auf dieser Liste steht

München ist berüchtigt dafür, seine Lost Places schnell zu verlieren. Mehrere berühmte Spots haben wir bewusst weggelassen, weil sie nicht mehr verlassen sind. Das Diamalt-Werk in Allach ist seit 2024 als "Diamaltpark" mit über 700 Wohnungen bebaut, das Heizkraftwerk Aubing wurde 2024 als Kulturzentrum "Bergson" wiedereröffnet, und das Sanatorium Wiedemann in Ambach am Starnberger See, einst Frischzellen-Klinik der Prominenz, wurde bis 2023 weitgehend abgerissen.

Ebenso fehlen aktive oder geschützte Anlagen, die gern als Lost Place gehandelt werden: der Forschungsreaktor Garching ("Atom-Ei") steht unter Denkmalschutz und gehört zum aktiven TU-Campus, die Mangfall-Kaserne in Bad Aibling ist eine aktive BND-Außenstelle, und der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck bleibt bis mindestens 2030 militärisch genutzt. Was hier steht, sind nur Orte, die wirklich offen und 2026 noch begehbar sind.

FAQ - Lost Places München

Ist Urbex in München legal?

Gebäude von öffentlichem Grund aus anzusehen und zu fotografieren ist legal. Das Betreten fremden Privatgrunds ohne Erlaubnis erfüllt den Hausfriedensbruch nach Paragraf 123 StGB, strafbar mit Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft, Sachbeschädigung fällt unter Paragraf 303. Fast alle Spots hier sind Privat-, Bahn- oder Gemeindegrund, mehrere nur über offizielle Führungen zugänglich. Wir dokumentieren sie wegen ihrer Geschichte, ohne je zum Einbruch aufzurufen. Mehr dazu im großen Pfeiler zu den Lost Places in Deutschland.

Wo finde ich weitere verlassene Orte rund um München?

Unsere Karte verzeichnet tausende Spots in München und ganz Bayern. Die sechs Orte dieses Artikels kannst du über den Knopf unter jedem Eintrag gratis zu deiner persönlichen Karte hinzufügen, den Rest schaltest du über unsere regionalen Packs frei.

Sind diese Lost Places gefährlich?

Ja. Die Geretsrieder Bunkerfelder haben offene Schächte und Kampfmittelreste, die MUNA Hohenbrunn mögliche Munitionsreste und einsturzgefährdete Decken, das Floriansmühlbad scharfen Beton und tiefe Becken, der Geisterbahnhof zugewachsene Bahnsteigkanten. Mehrere sind nur von außen oder über geführte Touren zu sehen. Geh nie allein, nimm eine Stirnlampe mit und betritt keine Struktur, die unsicher wirkt. Unser Ausrüstungs-Guide nennt das Wesentliche.

Welcher Lost Place eignet sich für den Anfang?

Der verlassene Bahnhof Karlsfeld ist der einfachste und harmloseste: er liegt am Stadtrand, gut vom Fußweg aus einzusehen, ohne echte Schwierigkeit. Den Geisterbahnhof Olympiastadion betrachtest du am besten von den Wegen des Olympiaparks aus. Für die MUNA Hohenbrunn und die Geretsrieder Bunker nimmst du am sichersten an einer der offiziellen Führungen teil.

Fazit: München, eine Stadt, die ihre Ruinen schnell verliert

Vom Geisterbahnhof im Olympiapark bis zu den gesprengten Bunkern im Wald von Geretsried erzählen die Lost Places des Großraums München eine Geschichte von Olympia, Krieg und einem Bauboom, der fast alles überrollt, was leer steht. Es sind keine Kulissen, sondern Geschichtsbücher unter freiem Himmel, fragil, mit Respekt und ohne Schaden zu erkunden, mehrere von ihnen nur noch über geführte Touren. Füge sie deiner Karte hinzu und stöbere weiter im großen Pfeiler zu den Lost Places in Deutschland oder auf der kompletten Bayern-Urbex-Karte.

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